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Thaye Dorje, Seine Heiligkeit der 17. Gyalwa Karmapa

Der Gyalwa Karmapa, Trinley Thaye Dorje, ist das gegenwärtige Oberhaupt der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus. Er wurde 1983 in Zentraltibet geboren und begann bereits früh, seinen Eltern – dem großen Nyingma Lama Mipham Rinpoche und seiner Mutter Dechen Wangmo – mitzuteilen, dass er der Karmapa sei. Karmapas erkennen sich traditionell selbst in jeder Wiedergeburt. Das Kind wurde gemäß der jahrhundertealten Tradition vom zweithöchsten Lama der Karma-Kagyü-Tradition, dem 14. Shamar Rinpoche, Mipham Chökyi Lodrö offiziell als Wiedergeburt anerkannt. Er verlieh ihm den Namen Trinley Thaye Dorje, was „Grenzenlose, unveränderliche Buddha-Aktivität“ bedeutet.

 

1994 gelang Karmapa die Flucht aus dem von China kontrollierten Tibet. Im März desselben Jahres wurde er von Shamar Rinpoche offiziell als 17. Karmapa am KIBI inthronisiert. Nach intensiven Studien und entsprechender Praxis am KIBI und an der Shedra in Kalimpong schloss er 2003  seine formale Ausbildung ab. Shamar Rinpoche verlieh ihm den Titel „Vidhyadhara“, Wissenshalter der Sutren und Tantras. Shamar Rinpoche selbst war 1957 vom 16. Karmapa anerkannt worden und verstarb am 11. Juni 2014.

 

Heute lebt Karmapa in Neu-Delhi, Indien. 2017 folgte er dem Beispiel des 10. und 15. Karmapa und heiratete. Am 11. August 2018 brachte Karmapas Ehefrau Sangyumla Rinchen Yangzom, die aus Thimphu, Bhutan stammt und auch als „Precious Prosperity Gathered“ bekannt ist, den ersten Sohn des Paares, Thugsey, zur Welt.

Karmapa & KIBI

Thaye Dorje, Seine Heiligkeit der 17. Gyalwa Karmapa, trägt die spirituelle Verantwortung für über 900 Klöster und Meditationszentren weltweit – darunter das KIBI, das Kurse in höherer buddhistischer Bildung anbietet. Er ist zudem der oberste Schirmherr von KIBS Europe e.V.

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Karmapa & die Kagyü-Linie

Der Karmapa ist einer der bedeutendsten Halter des Tibetischen Buddhismus. Bereits der erste Karmapa, Düsum Khyenpa (1110–1193), war einer der herausragendsten Lamas seiner Zeit und begründete die älteste und längste ununterbrochene Linie von wiedergeborenen Meistern in Tibet.

 

Seit Düsum Khyenpa wurde jede Wiedergeburt des Karmapa von einem Oberhaupt der Kagyü-Tradition anerkannt. Die Biografien der Karmapas berichten allesamt von außergewöhnlichen Eigenschaften wie umfassendem Wissen, reinem Verhalten und großem Mitgefühl. Die Linie der Karmapas widmete sich mit großer Hingabe dem Studium und der Verwirklichung des Gelernten in der Meditation. Sie zeigten außergewöhnliche Fähigkeiten beim Unterrichten des Dharma, halfen ihren Schülern Zweifel zu zerstreuen und verfassten viele Abhandlungen für deren Unterstützung auf dem spirituellen Weg.

 

Die Karmapas gelten daher als große Bodhisattvas, die sich zum Wohl aller Wesen in unserer Welt manifestieren. In all ihren Inkarnationen trugen sie zur authentischen Überlieferung des Buddhismus in Tibet bei. Der 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje (1924–1981), spielte außerdem eine entscheidende Rolle dabei, den Buddhismus und hier besonders die Lehren der Karma-Kagyü-Schule im Westen zugänglich zu machen.

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